Cairns

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Zurรผck in Cairns stellten wir unseren geliebten Trailer schweren Herzens zum 35. und letzten Mal auf. Da wir hier unser Equipment potentiellen Kรคufern prรคsentieren wollten, war es wichtig, einen Platz auf einem mรถglichst zentral gelegenen Campingplatz zu finden, was wieder einmal, da Hochsaison, gar nicht so einfach war. Obwohl Eric und ich keine grossen Fans von riesigen, animationstriefenden Campingplรคtzen sind, waren wir dann doch sehr froh darรผber, uns bereits vor einigen Wochen einer der letzten Plรคtze im Big4 Coconut Holiday Park gekrallt zu haben. Zudem war der uns zugewiesene Platz super eben und gross genug, damit wir unseren Trailer optimal in Szene setzen konnten. Hier gab es sogar zwei Palmen in perfekter Distanz zueinander, so dass wir unsere, seit Anbeginn der Reise mitgeschleppte Hรคngematte, zum ersten Mal aufhรคngen konnten. Ausserdem verfรผgte der Campingplatz รผber einen grossen Spielplatz, zwei Hรผpfkissen, einige Pools, einer davon mit Rutschbahn, eine Minigolfanlage, Billardtische, Tennisplรคtze und einiges mehr. Das war fรผr uns sehr praktisch, denn so konnten sich die Kinder ausreichend selber beschรคftigen und wir uns in aller Ruhe um den Verkauf unserer Fahrzeuge kรผmmern. Wรคhrend Marla und ich auf dem riesigen Campingplatz den Trailer aufstellten und diesen auf Hochglanz brachten, nahm Eric in einer Waschstrasse die Reinigung des Autos in Angriff. Bereits vor ca. 2 Monaten schalteten wir fรผr Auto und Trailer eine Annonce im Internet auf und erhielten damals auch direkt einige vielversprechende Anfragen. Als wir dann jedoch (in Cairns angekommen) diese Interessenten erneut anschrieben, um einen konkreten Besichtigungstermin auszumachen, meldeten sich nur die wenigsten zurรผck. Wahrscheinlich hatten die Meisten in der Zwischenzeit bereits was anderes gefunden oder das Interesse verloren und bei den beiden verbleibenden Interessenten handelte es sich allem Anschein nach um private Hรคndler, die bei uns unter Zugzwang stehenden Touristen, ein gutes Geschรคft witterten. Entsprechend tief war daher dann auch ihr Angebot. Die Tage verstrichen und je lรคnger je mehr beschlich uns ein ungutes Gefรผhl und wir fragten uns, ob wir den Verkauf unserer Fahrzeuge vielleicht nicht doch etwas auf die leichte Schulter genommen hatten. Doch siehe da, als ich es schon gar nicht mehr fรผr mรถglich hielt, tauchten dann doch noch zwei Kรคufer auf, die uns ein vernรผnftiges Angebot machten (Trailer: 16 000 $, gekauft fรผr 19 500 $ / Auto: 23 000 $, gekauft fรผr 30 000 $). Mit der Kรคuferin des Wagens vereinbarten wir sogar, dass wir diesen bis zum letzten Tag gebrauchen kรถnnen, was uns natรผrlich sehr entgegen kam, da wir uns so zusรคtzliche Kosten fรผr ein Mietauto sparen konnten. Froh darรผber, Auto und Trailer verkauft zu haben und damit zwei wichtige Punkte auf unserer, fรผr die letzten Tage in Australien geschriebene To do Liste abhaken zu kรถnnen, beschlossen wir auf einer kleinen Wanderung durch die dschungelbewaldeten Hรผgel von Cairns erstmal etwas durchzuatmen und runterzukommen. Wรคhrend Eric, Emilio und Milla auf halber Strecke umkehrten, wanderte ich mit Marla und Enzo noch etwas weiter, bis wir zu einem grossen Stausee kamen, wo wir uns ein wohlverdientes Snackpรคuschen gรถnnten. Zurรผck beim Ausgangspunkt unserer Wanderung genehmigten wir uns dann alle zusammen ein ausgiebiges Picknick und weil das Wasser dort so einladend dahinplรคtscherte, liessen sich Eric und die Kinder bei den Crystel Cascades nach dem Essen sogar noch zu einem kurzen Bad im kalten Wasser des Freshwater Creeks hinreissen.

Der nรคchste Tag hatte einen ganz besonderen Zauber in sich wohnen. Zum einen feierten wir Emilios Geburtstag, zum Anderen nahmen wir aber auch Abschied von unserem australischen Camping Leben, denn schon frรผh am nรคchsten Tag hiess es Girlanden abhรคngen und den Trailer fรผr immer zuzuklappen.๐Ÿ˜ฅ

Die letzte Woche verbringen wir nun in einem gemรผtlichen Haus in Trinity Beach. Es gibt hier einen grossen Garten mit Pool, 4 Schlafzimmer und eine offene Wohnkรผche. So haben wir genug Platz, unsere Habseligkeiten auszubreiten und alles fรผr die Rรผckreise in die Schweiz parat zu machen. Neben der ganzen Packerei nehmen wir uns jedoch auch immer mal wieder die Zeit, noch den einen oder anderen Ausflug zu machen. Als erstes besuchten wir den Bahnhof in Kuranda. Es war ein komisches Gefรผhl mir vorzustellen, dass ich vor 30 Jahren vielleicht an ebendieser Stelle schon einmal gestanden und die รผbermรคssig begrรผnten Bahnsteige bewundert habe. Es fรผhlte sich an, als hรคtte ich eine Zeitreise gemacht, denn der Bahnhof sah eigentlich noch fast genau so aus, wie ich ihn in Erinnerung hatte.

Am nรคchsten Tag gingen wir auf eine Krokodilfarm. Die Kinder, allen voran natรผrlich Enzo, hatten ihre helle Freude daran, den Wรคrtern zuzuschauen, wie sie die Krokodile geschickt aus dem Wasser lockten, um sie zu fรผttern. Mir lief jedes Mal ein kalter Schauer den Rรผcken runter, wenn die Krokodile mit einem lauten Klappgerรคusch nach ihrer Beute schnappten. Obwohl diese teilweise fast 5 Meter langen Urzeitriesen die meiste Zeit nur wie ausgestopft herumlagen, hatten sie dennoch etwas unglaublich Bedrohliches und Unberechenbares an sich. Doch fรผr mich das schรถnste an diesem Tag waren wohl Enzos leuchtende Augen und sein vor Glรผck und Stolz strahlendes Gesicht, als er das kleine Krokodil fรผr ein Foto in die Arme gelegt bekam.

Tja und nun ist es soweit. Das Ende unserer wundervollen Reise steht kurz bevor. Es fรคllt mir sehr schwer fรผr die letzten Zeilen meines finalen Blogs die richtigen Worte zu finden und dabei nicht augenblicklich in Trรคnen auszubrechen.๐Ÿ˜ญ๐Ÿ˜ญ๐Ÿ˜ญ Als Eric und ich gestern vor dem Einschlafen unsere Erlebnisse noch einmal Revue passieren liessen, waren wir uns sofort einig: Unsere Reise hรคtte schรถner nicht sein kรถnnen und obwohl uns dieser Spass eine ganze Menge Geld gekostet hat und wir, zurรผck in der Schweiz, unseren Gรผrtel wohl erst einmal ein bisschen enger schnallen mรผssen, bereuen wir keine Sekunde, uns diese grandiose Auszeit geleistet zu haben. Im Gegenteil. Ich glaube ich kรถnnte mir fรผr meine Ersparnisse keine sinnvollere Investition vorstellen. Wie damals, bei meiner Abreise vor 30 Jahren wรผrde ich mein Rรผckflugticket auch heute am liebsten in tausend Stรผcke zerreissen und fรผr immer hier bleiben. Nun ja, noch ist ja nicht aller Tage Abend und wer weiss, vielleicht wird mein Traum von einem dauerhaften Leben in Australien eines Tages ja doch noch in Erfรผllung gehen. Also dann….see you in a while crocodile ๐Ÿ˜˜๐Ÿ˜˜๐Ÿ˜˜

Mein Geburtstag๐ŸŽ‚๐ŸŽˆ๐Ÿฅณ

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Es war der letzte Campingplatz und der hatte alles. Zum Beispiel zwei Hรผpfkissen, zwei Pools, einer mit zwei Rutschbahnen, eine Minigolfanlage, Karts, Tennisfeld, Basketballfeld, Spielplatz, Fernseherraum, Fitnessgerรคte, Pingpongtisch und Billardtische. Wir wussten gar nicht, auf was wir als erstes gehen sollen. Am Schluss entschieden wir uns fรผr den Pool. Die eine Rutschbahn war breit und kurz, die andere war eine kurze Spirale. Zuerst gingen wir auf die lรคngere. Auf dem Bauch waren wir am schnellsten. Bei der breiten machten wir Kunststรผcke. Zum Beispiel einen ganze Drehung.

Enzo wรผnschte sich schon seit einer ganzen Zeit, dass wir Karts ausleihen. Also erfรผllten wir ihm den Wunsch. Wir spielten fangen auf den Karts. Das ging so, dass der Fรคnger neben einen anderen fahren musste und dann war er Fรคnger. Das machte so einen Spass, dass wir die Zeit ganz vergassen. Plรถtzlich kam Papa und sagte uns, dass die Stunde schon lรคngstens vorbei sei.

In zwei Wochen werden wir in die Schweiz zurรผck gehen. Also mussten wir das Auto und den Camper Trailer verkaufen. Unser erster Interessent hiess Sam. Er schaute alles genau an und bot am Schluss viel zu wenig. Es kamen noch 5 andere und am Schluss konnten wir beides fรผr einen guten Preis verkaufen.

Am nรคchsten Tag hatte ich Geburtstag.๐ŸŽ‚๐ŸŽˆ๐Ÿฅณ Als ich aufwachte, staunte ich nicht schlecht: Im Vorzelt waren รผberall Girlanden aufgehรคngt. Dazu รผberraschten sie mich noch mit einer speziellen Torte.๐ŸŽ‚ Auf einer Kuchenform legte Mama vier Donuts, in der Mitte Erdbeeren und dort, wo es noch ein wenig Platz hatte, kamen Marshmallows hin. Das sah super schรถn aus. Nach dem Frรผhstรผck testeten wir die Minigolfanlage. Die ersten 12 Bahnen waren alle gleich, nur hatte es einen kleinen Hรผgel an einer anderen Stelle. Bei der letzten Bann hatten Enzo, Papa und ich gleich viele Punkte und Milla einen weniger. Ich hatte zwei Schlรคge und die anderen drei. Damit hatte ich gewonnen. ๐Ÿ† Am Nachmittag gingen wir in den Pool und spielten noch andere Spiele. Wir waren einmal in einem Burger-Laden gewesen, der richtig toll war und dort wollte ich zu meinem Geburtstag nochmals hin. Ich bestellte einen Chicken Burger. Er war der beste Burger, den ich je hatte.

In der Nรคhe machten wir eine kleine Wanderung. Beim Eingang hatte es ein Schild und darauf stand, dass es hier irgendwo eine Art Brennnessel gab. Doch natรผrlich keine normale, sondern eine extrem giftige. Wen man sie anfasste oder 1 Stunde in der Nรคhe war, dann bekommt man starke Schmerzen. Wir wanderten 40 Minuten durch den Wald bis Papa, Milla und ich umdrehten. Wir waren schon fast wieder beim Parkplatz als ich plรถtzlich etwas รผber den Weg huschen sah. Ich war nicht sicher, was es war. Ich vermutete, dass es eine andere Art von Echse war als wir beim Krokodilcampingplatz gesehen hatten.โ›บ Neben dem Parkplatz hatte es einen kleinen Fluss mit kleinen Wasserfรคllen. Man konnte runter zum Fluss und darin baden gehen. Alles war wunderschรถn, nur das Wasser war zu kalt. Im Fluss hatte es รผberall Steine und wir kletterten darauf rum.

Die Krokodilfarm๐ŸŠ

Die letzten 10 Tage brachen an und wir gingen noch einmal in ein kleines Haus. Enzo wรผnschte schon lange, dass wir zu einer Krokodilfarm gehen.๐ŸŠ Schon vom Eingang sah man ein Krokodil im Wasser. Zuerst gingen wir zu einer Art Arena, wo in der Mitte ein Wasserloch war und dort lauerte ein Krokodil. Dort machten sie auch eine Schlangenschau. Das war sehr beeindruckend. Es hatte auch eine einigermassen grosse Oase mit vielen Inseln und Krokodilen. Wir stiegen in ein Boot. Der Guide fuhr mit uns durchs Wasser. Wir hielten an einer Stelle mit einem Krokodil. An einer Stange befestigte er etwas Fleisch. Die Stange mit dem Fleisch hielt er dann am Krokodil vor die Nase. Plรถtzlich schnappte es zu und es gab einen Ton, der etwa so tรถnte โ€žPAMโ€ und ziemlich laut war. Der Guide zog dem Krokodil aber das Fleisch immer weg. An einem Stand konnte man Fotos mit einem kleinen Krokodil oder einer Schlange machen. Ich entschied mich fรผr die Schlange. Sie fรผhlte sich nicht schleimig, sondern trocken und knochig an.

An einem anderen Tag fuhren wir nach Kuranda, wo es einen Bahnhof im Dschungel gibt. Ich fand es eindrรผcklich, wie am Bahnsteig so viele Pflanzen rumstanden. Das war wohl nur fรผr die Touristen, aber schรถn.

Dies ist leider mein letzter Blog-Eintrag, da wir รผbermorgen zurรผckfliegen.๐Ÿ˜ข Ich fand Australien toll, weil es komplett anders ist als die Schweiz: Das Wetter, Meer und Strรคnde, Dschungel, Sprache, Leute, Tiere und das lange Autofahren. Ich mรถchte sicher spรคter einmal wieder kommen.

Ende

Schigi migi Frau

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So langsam aber sicher mussten wir den Verkauf von Trailer und Auto in Angriff nehmen, denn schon bald werden wir wieder zurรผck in die Schweiz katapultiert.๐Ÿ˜‚ Auf der einen Seite freue ich mich wieder in die Schweiz zurรผck zu kehren aber auf der anderen Seite werde ich Australien auch sehr vermissen. ๐Ÿ˜€๐Ÿ˜ƒโ†’๐Ÿ˜ฅ๐Ÿ˜ช Jetzt aber zu unserem letzten Campingplatz. Er hatte ALLES was das Herz begehrt. Es gab einen Tennisplatz, einen Gaming Room, einen Pool mit zwei Rutschen und noch einiges mehr. ๐Ÿ‘Œ๐Ÿผ๐Ÿ‘๐Ÿผ Auf dem Campingplatz angekommen half ich Mama erst einmal den Trailer aufzubauen und zu putzen. Danach flitzte ich schnellstmรถglich zum Pool und probierte die Rutschen aus. ๐Ÿ˜๐Ÿ™‚ Am Nachmittag wurde es dann ernst. Einer der Interessenten wollte den Trailer anschauen kommen. Wir Kinder drรผckten fest den Daumen, dass alles gut ging. ๐Ÿคž๐Ÿผ๐Ÿคž๐Ÿผ๐Ÿคž๐Ÿผ Insgesamt kamen 6 Leute den Trailer und das Auto anschauen.๐Ÿ˜ฌ Die eine Frau sah SEHR chici migi aus und ich fragte mich, wieso eine so noble Frau sich fรผr einen Trailer interessierte, bei dem man sich bereits beim Aufstellen die Hรคnde schmutzig machen musste.๐Ÿ™ˆ Wir waren uns einig. Diese Frau wird uns den Trailer nie und nimmer abkaufen. Doch wie heisst es so schรถn, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt und meistens noch besser und dann richtig gut. ๐Ÿ˜‚ Denn noch am selben Tag rief uns die Nobeldame an und verkรผndete uns, dass sie uns den Trailer abkaufen wird. ๐Ÿ‘๐Ÿผ

Am nรคchsten Tag kรผndigte Mama eine Wanderung an. Wie ihr euch vorstellen kรถnnt, war ich nicht all zu begeistert.๐Ÿ˜ Die Wanderung begann sehr steil und wir dachten schon es handle sich um einen unendlich hohen Berg. Weil der Weg kein Ende zu nehmen schien beschlossen Papa, Emilio und Milla umzudrehen worรผber ich ganz froh war, denn so langsam aber sicher wurde Papa ein wenig stinkig weil er dringend etwas in den Magen bekommen musste. Ich weiss nicht warum aber irgendwie wurde ich plรถtzlich von einem unerklรคrlichen Wanderfieber gepackt und wollte unbedingt noch weiterlaufen. Enzo war da ganz meiner Meinung. Schnell hatten wir Mama die Wandermaus รผberzeugt, mit uns Beiden die Wanderung fortzusetzen. Eine halbe Stunde spรคter standen wir vor einem Stausee wo der Wanderweg endete. Fรผr den Rรผckweg brauchten wir nur eine knappe Stunde. Als die ganze Familie wieder vereint war, gingen wir in einem garantiert krokodilfreien Fluss baden. Das Wasser war ziemlich kalt. ๐Ÿฅถ Aber nach der Wanderung war das genau das Richtige.

Am nรคchsten Tag hatte Emilio Geburtstag. Mama und Papa schmรผckten den Trailer auf eine etwas komische aber schรถne Art.๐Ÿ˜Š Mama machte einen Dounatkuchen und als Emilio aufstand freute er sich wie ein Honigkuchenpferd. Nach dem Frรผhstรผck gingen wir Emilios Wunsch nach und spielten alle zusammen ein Mini Golf.โ›ณ๐Ÿ’๐Ÿ†๐Ÿฅˆ๐Ÿฅ‰Wie es sich fรผr ein Geburtstagskind gehรถrt, gewann Emilio natรผrlich. Am Abend gingen wir in ein Burgerrestaurant. Das Essen war super lecker.!!! Am nรคchsten Tag packten wir unsere Sachen zusammen und siedelten um in ein Airbnb. Das Haus gefiel mir sehr gut, vorallem weil ich erneut mein eigenes Zimmer mit Pult hatte.

Weil wir die letzte Woche nicht nur damit verbringen wollten auf unseren Rรผckflug zu warten, unternahmen wir noch den einen oder anderen Ausflug. Als erstes gingen wir nach Kuranda wo es einen mit Topfpflanzen vollgestopften, alten Bahnhof zu bewundern gab. Am Ende unseres Rundganges stiessen wir auf einen Laden der Opalschmuck verkaufte. Sofort verliebte ich mich in ein kleines zierliches Goldkettchen mit einem Opalstein als Anhรคnger. Natรผrlich konnten Mama und Papa meinem Charme nicht widerstehen und kauften es mir als Vorgeburtstagsgeschenk.

Am Tag darauf gingen wir vorallem Enzo zuliebe eine Krokodilfarm besuchen. Es handelte sich dabei nicht nur um einen Zoo, sondern auch um eine Art Krokodilauffangstation wo aggressive Krokodile aus der Wildnis hingebracht wurden damit diese fรผr die Menschen keine Gefahr mehr darstellen konnten. Die Krokodilshows mit der beeindruckenden Fรผtterung wollte Enzo natรผrlich auf keinen Fall verpassen. Zum Schluss durften wir sogar noch ein Babykrokodil halten. Als krรถnender Abschluss gingen wir am Abend noch einmal in ein Timezone.๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜ƒ Es war zwar etwas kleiner als jenes in Surfers Paradise, doch Spass gemacht hat es trotzdem. Papa, Emilio und ich gingen oft Basketballkรถrbe werfen und gewannen dabei ziemlich viele Punkte die wir am Schluss in Sรผssigkeiten umtauschen konnten.

So ist nun dieser Blog und damit leider auch unsere abenteuerliche Reise zu Ende. Danke, dass ihr alle so fleissig Blog gelesen und mitgefiebert habt. In 2 Tagen fliegen wir zurรผck in die Schweiz. Obwohl ich mich freue euch alle bald wieder zu sehen bin ich doch sehr traurig darรผber dieses wunderschรถne Land verlassen zu mรผssen….๐Ÿ˜ฅ๐Ÿ˜“๐Ÿ˜ข๐Ÿ˜ญ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ๐Ÿ‘‹๐Ÿฝ๐Ÿ‘จโ€๐Ÿ‘ฉโ€๐Ÿ‘งโ€๐Ÿ‘ฆ๐Ÿ‘ซ

Mein Rennwagen๐ŸŽ

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Auf dem Campingplatz hatte es meeeeeeeeeeeeeeeeeeega viele Sachen. Zum Beispiel 2 Hรผpfkissen, eine Mini Golf bahn, Tennis๐ŸŽพ๐ŸŽพ๐ŸŽพ Feld, Go-Karts,๐ŸŽ๐ŸŽ๐ŸŽ 3 Pools und eine Coconut Bar. Als wir ankamen gingen wir sofort in einen der 3 Pools. Die meiste Zeit waren wir im Pool. Einmal gingen wir auf eine Wanderung. Marla hat am Anfang ein mega Drama gemacht weil auf einem Schild stand: Achtung giftige Pflanzen! (Die mehr weh๐Ÿ˜ซ๐Ÿ˜ฆ๐Ÿ˜ญ taten als Brennnesseln). Die Wanderung๐Ÿšถ๐Ÿฝโ€โ™‚๏ธ๐Ÿšถ๐Ÿฝโ€โ™‚๏ธ๐Ÿšถ๐Ÿฝโ€โ™‚๏ธ ging durch den Dschungel und kam bei einem Stausee wider raus. Meistens ging es sehr tief runter. Nach der Wanderung gingen wir an einem Fluss baden. Das Wasser๐Ÿคฝ๐Ÿฝโ€โ™€๏ธ๐Ÿคฝ๐Ÿฝโ€โ™€๏ธ๐Ÿคฝ๐Ÿฝโ€โ™€๏ธ war etwas kalt. Danach gingen wir wieder zurรผck zum Campingplatz. Es kamen immer wider viele Leute den Trailer und das Auto anschauen weil wir Beides verkaufen wollten. Und dann kam der Geburtstag von Emilio. Mama und Papa dekorierten den Camping Trailer und wie wir Mama kennen machte sie natรผrlich noch einen Donat Kuchen. Nach dem Frรผhstรผck๐Ÿ‰๐Ÿฅฆ๐Ÿฅฌ๐Ÿฅ‘๐Ÿ’ spielten wir eine Partie Minigolf. Emilio wurde Erster und Ich und Milla zweit. Nach dem Minigolf gingen wir Go-Karts๐ŸŽ๐ŸŽ๐ŸŽ fahren. Wir spielten Fangis. Am Abend gingen wir in einen tollen Burger Laden wo es die feinsten Chicken Nuggets๐Ÿ˜๐Ÿ˜„๐Ÿ˜„๐Ÿ˜„๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ๐Ÿ˜›๐Ÿ˜› gab.

Am nรคchsten Tag packten wir unsere Sachen und gingen fรผr die letzte Woche in ein Haus.๐Ÿจ๐Ÿข๐Ÿ ๐Ÿก๐Ÿก๐Ÿก Einmal gingen wir nach Kuranda. Dort spazierten๐Ÿšถ๐Ÿฝโ€โ™‚๏ธ๐Ÿšถ๐Ÿฝโ€โ™‚๏ธ๐Ÿšถ๐Ÿฝโ€โ™‚๏ธ wir etwas rum und schauten den grรผnen ๐Ÿšˆ๐Ÿš…๐ŸšBahnhof an. Ein anderes mal gingen wir in einen Krokodil๐ŸŠ๐ŸŠ๐ŸŠ Zoo wo es aber auch ein paar andere Tiere๐Ÿ๐ŸฆŠ๐ŸฆŠ๐Ÿฆ’๐Ÿท๐Ÿธ๐Ÿ„ hatte. Wie zum Beispiel Cassowarys, Schlangen, Koalas und vieles mehr. Wir bekamen einen Plan auf dem der ganze Zoo abgebildet war. Es hatte mega viele Krokodile.๐ŸŠ๐ŸŠ๐ŸŠ๐ŸŠ Einige wurden gerade gefรผttert.๐Ÿ—๐Ÿฅฉ๐Ÿฅฎ๐Ÿ— Wenn sie zuschnappten tรถnte es als wรผrde ein Holzbrett an eine Wand schlagen. Das erstaunte mich. Spรคter durfte ich noch ein Babykrokodil ๐ŸŠ๐ŸŠ๐ŸŠ๐ŸŠhalten. Es war mega warm und weich so dass man es fast zusammendrรผcken konnte. Am liebsten hรคtte ich so ein kleines Krokodil als Haustier. Es hatte auch lustige Affen mit Bรคrten. Und wie schon so oft gab es natรผrlich auch Kรคngurus. Mir gefiel der Zoo sehr gut. รœbermorgen fliegen wir, ratet mal wo hin…. in die Schweiz natรผrlich. Jetzt sitze ich gerade am Tisch und schreibe diesen Blog. Mir gefiel es in Australien sehr gut. Ich glaube ich werde spรคter einmal wieder hier her kommen.

Emilios Geburtstag

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Dschungel ๐ŸŠ๐Ÿฆœ๐ŸฆŽ๐Ÿ

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Kaum kamen wir auf dem Dschungelcampingplatz an, versanken wir auch schon im Schlamm. ๐Ÿ™ˆ So wurde das Aussteigen aus dem Auto zu einer richtigen Akrobatikรผbung. Als wir es dann endlich schafften mit halbwegs matschfreien Fรผssen aus dem Auto zu kommen, flitze ich sofort an den Strand der nur einen Katzensprung von unserem Platz entfernt war. Dort gab es eine Art Baumschaukel, auf die ich mich natรผrlich sofort setzen musste, um meine Akrobatikรผbungen fortzusetzen.๐Ÿคธ๐Ÿฝโ€โ™€๏ธ Als ich jedoch erfuhr, dass es am Strand Krokodile gab, rutschte mir das Herz in die Hose und ich zog mich lieber auf den Campingplatz zurรผck und รผberliess Milla die Schaukel, die irgendwie, fragt mich nicht warum, keine Angst vor all den gefรคhrlichen Viecher hier zu haben scheint. ๐ŸŠ๐Ÿ’จ Erstaunlicherweise hatte Papa es geschafft, Mama so weit zu beruhigen, dass sie den Trailer aufbauen konnten ohne dass sie, wegen dem ganzen Schlamm, die Krise bekam. ๐Ÿคฏ. Am nรคchsten Tag war wieder mal Schule angesagt. Ich sass ganz gemรผtlich am Tisch und schrieb an meinem Blog, als ich aus dem Augenwinkel plรถtzlich etwas lรคngliches herumschleichen sah. Wir nรคherten uns vorsichtig dem Tier und entdeckten eine ca. 1.5 Meter lange Echse, die mit ihrer langen Zunge gerade Brotkrรผmel vom Boden aufschleckte. Nach einiger Zeit schien sie keinen Bock mehr auf uns zu haben und verzog sich, geschickt wie Spider Man, auf den nรคchst besten Baum. Im Internet fanden wir heraus, dass es sich um einen Buntwaran handelte.๐ŸฆŽ

Kurze Zeit spรคter kam ein Mann und erzรคhlte uns, dass er gerade Angeln gehen wollte, dabei jedoch von einem KROKODIL gestรถrt wurde. ๐Ÿ˜จ Ich war zuerst ein bisschen skeptisch, denn ich fand, er sah ein bisschen aus wie ein GANGSTER. Ich fragte mich, ob er uns mit dieser Geschichte vielleicht nur von unserem Platz weglocken wollte, um danach unsere teuren i-pads und Kopfhรถrer klauen zu kรถnnen. ๐Ÿค” Aber als wir dann den Waldweg entlangliefen und ICH auf der anderen Seite des Flusses tatsรคchlich ein Krokodil sah….. JAAAAA…. da bekam ich dann doch fast ein wenig ein schlechtes Gewissen, so schlecht รผber den armen Mann gedacht zu haben.๐Ÿ˜ฌ

Am nรคchsten Tag war eine Dschungelwanderung angesagt. Wir waren ganz fasziniert von einem riesigen Baum, da rief Papa plรถtzlich: EINE SCHLANGE ! ! ! Wir liefen zu ihm rรผber und tatsรคchlich. Eine Schlange. Wir beobachten sie eine Weile bis sie sich davonschlรคngelte und setzten danach unseren Trip fort.

Bevor wir auf diesen Campingplatz gekommen sind, regnete es hier wie aus Kรผbeln, daher auch die vorgefundene Matschlandschaft. Aber seit wir hier waren (das sind ungefรคhr 2 Tage), ist es relativ trocken und warm. Ab und zu scheint sogar die Sonne. Deshalb konnten wir nicht widerstehen, endlich wieder einmal ein kleines Fussballmatch zu machen. Wir waren gerade voll in Fahrt, da kamen ein paar Jungs dazu und fragten, ob sie auch mitspielen kรถnnten. Obwohl sie sich Mรผhe gaben merkten wir schnell, dass sie wohl lieber Football als Fussball gespielt hรคtten, denn oft prรผgelten sie sich plรถtzlich mitten im Spiel und auch wir wurden das eine oder andere mal ziemlich unsanft umgetackelt. Spass gemacht hat es aber trotzdem. ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚ Als wir genug gekickt hatten und so richtig ins Schwitzen kamen, fuhren wir zu einem nahe gelegenen Wasserloch. Dort gab es ein Schild auf dem stand, dass die Krokodile nicht im Wasserloch, sondern nur in den Burgen sind! ๐Ÿ˜จ๐Ÿ˜จ๐Ÿ˜จ Trotzdem kostete es mich etwas รœberwindung dort Baden zu gehen. Mama gab sich grosse Mรผhe, sich nicht anmerken zu lassen, dass sie nicht wirklich glaubte, dass es dort keine Krokodile gab. ๐Ÿ˜‰ Das Wasser war ganz schรถn kalt aber total klar und sauber und voller Fische. Es tat richtig gut und ich war froh, mich รผberwunden zu haben. Etwas weiter hinten gab es auch eine Liane an der man sich ins Wasser schwingen konnte. Das machte total Spass!!

Mitten im Dschungel

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Dieser Campingplatz war mitten im Dschungel. Das Grass war matschig, das Meer war nah und รผberall hatte es grosse Bรคume. Wir gingen zuerst an den Strand. Dort hatte es einen quer gewachsenen Baum. Irgendjemand hatte die Idee dort eine Schaukel zu bauen. Wir hatten schon seit einiger Zeit Kokosnรผsse angesammelt und die probierten wir jetzt zu knacken. Oben bei der Kokosnuss hat es drei schwarze Kreise. In eins der drei schlugen wir jetzt und wir kamen einfach durch. Das machten wir bei allen. Wir stellten ein Glas auf den Tisch und schรผtteten die Kokosmilch dort rein. Wir alle probierten einmal und keiner hatte es so richtig gerne. Bei der Kokosnuss gibt es auch noch etwas anderes als die Milch, nรคmlich das Fleisch. Das ist weiss und war lecker.

In der Nรคhe gab es eine kleine Wanderung. Mama wollte sie natรผrlich gleich machen. Der Eingang war am Strand. Der Weg fรผhrte durch dichten Dschungel. An einem Ort war alles ganz sumpfig. Die Wurzeln ragten รผberall aus dem Boden. Nach einiger Zeit spielten wir, dass es Punkte gab, wenn man ein etwas selteneres Tier entdeckte. Wir sahen Eidechsen, rote Libellen, Spinnen, die so gross waren wie die Hand eines Erwachsenen, blaue Schmetterlinge und plรถtzlich hรถrte Papa ein „ssssssssssssssssss“. Er suchte mit den Augen das ganze Gebรผsch ab bis er den Verursacher dieses Gerรคusches sah. Es war eine Schlange, die unten am Bauch gelb war und oben schwarz. ๐Ÿ Sie war ungefรคhr einen Meter lang. Sie schlรคngelte sich am Weg entlang und zรผngelte die ganze Zeit. Wenn mal etwas hohes kam, stellte sie sich auf und ging darรผber. Als sie verschwunden war, schauten wir auf dem IPhone nach, was es fรผr eine war. Sie war nicht giftig, was hier in Australien eher selten ist fรผr Schlangen.

Wir waren gerade an der Schule, als Marla sagte, dass dort beim dem Gebรผsch etwas sei. Wir schauten nach und sahen einen Buntwaran. Der sieht so aus als wรคre es eine vielfach vergrรถsserte Eidechse. Sie war einen Meter gross, hatte gelbe Punkte auf schwarz Untergrund und eine schwarze lange Zunge, die den Boden abtastete. Angst hatte sie รผberhaupt nicht, obwohl wir nur einen Meter neben an standen.

Auf dem Campingplatz erzรคhlte uns ein Fischer, dass es in der Nรคhe ein Krokodil gab.๐ŸŠ Wir liefen vom Campingplatz weg und nach kurzer Zeit raschelte es im Gebรผsch. Doch es war nur der Wind.๐Ÿ˜‰ Jetzt sahen wir das Wasser. Es gehรถrte zu einem kleinen Fluss, der ins Meer fรผhrte. Wir schlichen langsam ans Wasser ran und plรถtzlich flog mir eine Fliege ums Ohr. Diese Stelle war nichts. Der nรคchste Ort war bei einem riesigen Baum. Plรถtzlich sagte Enzo, dass am anderen Ufer ein Krokodil sei.๐ŸŠ Alle schauten dort hin. Es war wirklich eins. Es war braunschwarz, das Maul war fast im Wasser, ca. 2 Meter gross und bewegte sich nicht. Enzo war begeistert sein Lieblingstier zu sehen.

Wir hatten gerade Fussball gespielt, als Papa sagte, dass wir zu einer kleiner Lagune gehen, ohne Krokodile, wo man baden konnte. Es hatte รผberall Lianen, an einem Ort ein Seil, an dem man sich ins Wasser schwingen konnte und kleine Fische.๐ŸŸ Ich erschrak nicht schlecht, weil das Wasser eiskalt war. Irgendwie schaffte ich es doch hinein und schwamm zum Seil. Es machte einen irren Spass und schon kurz danach gingen wir wegen der Kรคlte raus.

Mein Lieblings Tier in der Wildnis

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Der Campingplatz war mitten im Dschungel. Dieses mal stellten wir das Vorzelt nicht auf sondern brauchten nur das Dach. So konnte Mama auch im Regen kochen. Zum Glรผck regnete es aber nie. Einmal gingen wir auf eine Wanderung durch den Wald. Papa sah eine Schlange. Sie war sehr lang und hatte einen gelben Bauch. Nach der Wanderung gingen wir Fussballspielen. Ein paar australische Jungs fragten ob sie mitmachen dรผrfen. Wir sagten yes. Auf einem Spaziergang dem Strand entlang entdeckten wir bei einem Fluss ein Krokodil. Es lag am Strand und schlief. Ich freute mich sehr weil dies das erste wilde Krokodil war dass ich in meinem Leben gesehen hatte. Als wir das Krokodil genug lange gesehen hatten gingen wir wieder zurรผck. Beim Campingplatz hatte es auch eine Schaukel die an einem Baum hing. Dort waren wir oft. Einmal beim Fussballspielen sahen wir einen Buntwaran. Zuerst war er am Boden dann kletterte er auf einen Baum. Also eigentlich war es Marla die den Waran und auch das Krokodil als erstes gesehen hat. Ich glaube sie hat gute Tierentdeckungsaugen. Am Nachmittag gingen wir in ein Wasserloch baden. Es hatte Fische und eine Liane an der man sich ins Wasser schwingen konnte. Am letzten Tag รถffneten wir unsere Kokosnรผsse weil wir sie nicht mitnehmen wollten. Wir waren erstaunt dass sie innen noch ganz weiss und frisch waren aber ich hatte den Geschmack nicht so gern.

Campingplatz im Dschungel

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Auf dem Weg zum nรคchsten Campingplatz mussten wir รผber einen Fluss. Mit einem Schiff fuhren wir hinรผber. Der Campingplatz lag im Dschungel. Am Strand hatte es zwei Schaukeln. Sie waren gerade frei also gingen Marla und ich hin. Nach einer Weile wurde es uns langweilig. Also gingen wir wider zum Zelt zurรผck. Einmal als wir Schule machten sah Marla einen Buntwaran.๐ŸฆŽEr hatte ein mega schรถnes Muster. Es kam soweit dass er auf einen Baum kletterte und verschwand. Danach gingen wir Fussball spielen. Es kamen noch andere mit uns Fussball spielen. Am nรคchsten Tag gingen wir eine Wanderung machen. Wir sahen rote Libellen, Fische und eine Schlange sssssssss.๐ŸฆŸ๐ŸŸ๐Ÿ Am Abend gingen wir Pizza essen. Meine war mega klein aber fein. Am nรคchsten Morgen gingen wir auf einem Weg neben dem Strand entlang. Bei einem grossen Fluss sahen wir ein Krokodil. Als wir zurรผck kamen schlugen wir eine Kokosnuss auf. Wir waren beeindruckt dass sie noch so frisch war. Ich fand das Weisse viel feiner als die Milch. Am nรคchsten Tag gingen wir in ein Wasserloch zum baden. Es war ziemlich kalt. Doch ich war nicht zimperlich und ging rein. Es hatte eine Liane mit der man sich ins Wasser fallen lassen konnte. Es machte ganz viel Spass.

Cape Tribulation

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Da es laut der Dame an der Rezeption in der Nacht zuvor stark geregnet hatte, mussten wir bei unserer Ankunft erst einmal schauen, wie genau wir unseren Trailer auf dem uns zugewiesenen Platz รผberhaupt aufstellen konnten, damit wir nicht zu sehr im Matsch versinken wรผrden. Bereits auf der Autofahrt hoch nach Cape Tribulation bekamen wir eine Ahnung davon, welch heftige Unwetter in dieser Gegend manchmal wohl wรผten kรถnnen. So waren einige Strassenabschnitte, beschรคdigt durch die heftigen Regengรผsse von vergangenem Dezember, nach wie vor nur einseitig befahrbar und da die Reparatur-Arbeiten noch immer in vollem Gang waren, mussten wir hie und da lรคngere Wartezeiten in Kauf nehmen, was bei der schรถnen Gegend jedoch nur halb so schlimm war. Ausserdem hatten wir ja keine Eile, da die Autofahrt von Cairns nach Cape Tribulation nur lรคppische drei Stunden dauerte.๐Ÿ˜‰๐Ÿ˜Š Zudem waren wir froh, dass wir รผberhaupt dort entlangfahren konnten, denn bis vor einem Monat war diese Strasse noch komplett gesperrt. Zwar gรคbe es auch eine Umfahrungsstrasse, doch hรคtten wir dafรผr รผber 5 Stunden holprige Wege durchs Outback auf uns nehmen mรผssen, was unsere ohnehin schon etwas angeknacksten Stossdรคmpfer wohl nicht mehr mitgemacht hรคtten, zumal wir hoffen, den Wagen noch vor dieser kostspieligen Reparatur verkaufen zu kรถnnen.

Aufgrund des sumpfigen Bodens entschieden wir uns, fรผr einmal nur den Trailer ohne das komplette Vorzelt aufzustellen, da es wohl sehr schwierig und zeitaufwรคndig geworden wรคre, nach 4 Tagen den eingetrockneten Schlamm wieder vom Plastikboden wegzukriegen, um unser mobiles Heim auf dem nรคchsten und damit leider schon letzten Campingplatz, mรถglichen Kรคufern in tadellosem Zustand prรคsentieren zu kรถnnen. Mir blutete das Herz bereits jetzt beim Gedanken daran, dieses wundervolle Land schon bald wieder verlassen zu mรผssen. Doch noch war es ja nicht so weit. Noch standen uns erst einmal vier abenteuerliche Tage im Dschungel bevor. Als wir den Trailer aufklappten, erwartete uns eine bรถse รœberraschung. Obwohl wir ihn vor gut einer Woche in trockenem Zustand zugeklappt hatten, war ein Grossteil der Matratze ziemlich nass. Sogar das eine, in Plastik eingewickelte Duvet, hatte sich mit Wasser vollgesogen und stank fรผrchterlich! Wie ihr euch sicher vorstellen kรถnnt, bekam ich kurzerhand die Krise! Zum Glรผck gab es auf dem Campingplatz Waschmaschinen und Tumbler, so dass ich die Duvets und Matratzenbezรผge sofort waschen konnte. Und Dank unserer super potenten Miniheizung brachten wir sogar die Matratze binnen einer Stunde wieder ganz trocken. Obwohl wir uns das Hirn zermarterten und den Trailer von allen Seiten inspizierten, blieb es uns ein Rรคtsel, wo genau das Regenwasser ins Innere des Trailers hatte eindringen kรถnne. Na ja, um dieses Rรคtsel kรถnnen sich dann die nรคchsten Besitzer kรผmmern… ๐Ÿ˜† Obwohl ich anfรคnglich nicht sicher war, ob es eine gute Idee sei, von unserem Vorzelt lediglich das Dach aufzustellen, war ich spรคtestens am Abend, als Eric und ich bei angenehmen Temperaturen mit einem Glas Wein in der Hand, begleitet von den Gerรคuschen des Dschungels und dem Rauschen der Wellen, vor dem Trailer chillten, doch sehr froh darรผber, dass ich mich von meinem Schatz zu dieser reduzierten Lagerkonstruktion รผberreden liess.

Obwohl der Massentourismus auch vor Cape Tribulation nicht halt gemacht hat und sich unter anderem das einst gemรผtliche Turtle Rock Cafรฉ, an das sich Eric noch gut erinnern konnte, in ein Touristenausflugsbรผro verwandelt hat, gab es doch nach wie vor eine Menge Flora und Fauna zu bestaunen. So schlรคngelte sich uns zum Beispiel auf einem unserer Dschungelspaziergรคnge eine Schlange รผber den Weg. Ein anderes Mal entdeckten wir ein Krokodil, das sich auf einer Sandbank am Ufer eines Flusses sonnte und zu guter Letzt besuchte uns sogar ein Buntwaran auf unserem Campingplatz. Abgesehen davon gab es jede Menge bunter Schmetterlinge, haufenweise Frรถsche und Krebse, aber auch sehr schรถne und exotische Pflanzen, Blumen und Bรคume.

Mit am besten gefiel mir jedoch Masons Waterhole. Ein kleiner, klarer Dschungelsee, voller Fische, wo man sich eine kleine Abkรผhlung holen konnte, ohne dabei Angst haben zu mรผssen, einem Krokodil zu begegnen. Zumindest wenn man dem witzigen Spruch: No Cocodiles in the Swimming Hole! They are in our Burgers!, Glauben schenkte. So ganz รผberzeugt, dass sich ab und an nicht vielleicht doch das eine oder andere Krokodil dorthin verirren kรถnnte, war ich mir jedoch nicht. Dieser Gedanke behielt ich aber schรถn fรผr mich, da Marla ansonsten sicherlich keinen Fuss mehr ins Wasserloch getunkt hรคtte. ๐Ÿ˜‚ Eine Menge Spass hatten die Kinder auch an der einen Liane, an der man sich schwingend ins Wasser plumpsen lassen konnte. Trotz des originellen Schildes, gรถnnten wir uns nach dem Badeplausch eine Glace und keinen Krokodilburger.

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